Marcus Günther 

* 1967 in Solingen

Lebt und Arbeitet in Düsseldorf

 

CV & Verfügbare Arbeiten auf Anfrage

 

In einem Mix aus Optimismus und Pessimismus, zwischen Pop Art und Surrealismus, setzt sich Marcus Günther mit dem Mensch in seiner Umwelt auseinander.

 

Der Ursprung seiner Arbeiten findet sich in seinen audiovisuellen Erfahrungen, z.B. Filmen, Fotos, Berichten, Worten, Musik und Träumen. Aus der Selektion und Kombination eben dieser Wahrnehmungen entstehen seine Bilder. Vorhanden sind Tragödie, Komödie, Zustimmung und Revolte, scheinbar Banales und Ausgefallenes.

 

Seine Momentaufnahmen sind immer auch Zeugnisse vom eigenen, inneren Steinbruch, auf dem sich Körper, Linien und Flächen imaginärer Traumwelten abbilden.Er vermischt Traum und Wirklichkeit, scheinbare Widersprüche fügt er zusammen. Jedes noch so unscheinbare Detail wird zur Zünd- oder Nabelschnur.

 

Die unfassbare Vielfalt von Eindrücken lässt hierbei immer wieder Neues erwachsen und weil das Ganze nicht darstellbar ist, bleibt noch viel zu Behaupten.

 

POSE - AUSSTELLUNG im DEZEMBER 2018

Die in Öl auf Leinwand gearbeitete Bilder zeigen uns eine rein konstruierte Welt. Die Portraits zeichnen sich durch die Abwesenheit des Gesichts aus mit der grundlegenden Frage: Wo ist der Mensch dahinter? Zu sehen sind Individuen in Schutzkleidung, situiert in einer unwirklichen Biosphäre.

 

Was ist Fiktion, was ist Wirklichkeit – diese Frage stellt sich der Künstler in seiner aktuellen Werkreihe „Pose“. Es ist seine Faszination, mit Bilderwelten des Konsum-Fetischismus zu jonglieren. Die Grenzen in den Bildern, zwischen dem Schutz vor äußeren Einflüssen einerseits und dem Fetisch andererseits, beginnen zu verschwimmen.

 

Die Protagonisten in Marcus Günthers Bildern sind entpersönlichte Individuen, die zum Objekt werden. Wie Superhelden oder Bösewichte, die aus der Welt des Comics zu entspringen scheinen - begegnen sie einem manchmal tragisch, manchmal auch komisch; mal stehen sie im Widerspruch, mal stehen sie im Kontext zur sie umgebenden Landschaft.

 

Die Paarung des Unähnlichen, der „Sinn im Unsinn“, die willkürliche Verknüpfung zweier miteinander in irgendeiner Weise kontrastierender Vorstellungen, aber auch das Hervorheben einer scheinbar realen Situation, üben auf den Betrachter eine starke Anziehung aus. 

 

https://www.marcusguenther-art.com